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Winterlein und die überflüssigen Kilos

Alles rund um das Thema Übergewicht und mein Weg zu meiner gesunden Kilozahl

Das Umfeld ist nicht wichtig

In den meisten Abnehmratgebern wird ein Umfeld, das dich unterstützt als sehr wichtig beschrieben. Jedoch habe ich da eine andere Erfahrung gemacht. Mein Umfeld kann noch so sportlich und gesund leben, wenn ICH nicht so leben will, mache ich es auch nicht. 

Ein Beispiel: Mein Vater wollte mich zum abnehmen motivieren. Gemeinsam wollte er mit mir das Weight Watchers Onlineprogramm durchziehen. Hätte vielleicht sogar funkionieren können. Wäre da dieses eine kleine Problem nicht: wir sehen uns nur 1x in der Woche zum Abendessen. Und glaub mir, 1 Essen in der Woche schafft jeder gesund zu halten. Nun ja, was sagt mir das? Wenn ich nicht motiviert bin, geht gar nichts.

Nun saß ich vor kurzem da und habe überlegt, wie ich es schaffe mich selbst zu motivieren. Ich kam zu dem Entschluss, ich lese ein „Abnehmmotivations Buch“. Gedacht, getan. Also habe ich per google mir ein Buch ausgesucht und mir dieses auf meinen Kindle geladen. Seit gestern lese ich nun daran und bin knapp über die Hälfte der Seiten. Ich muss sagen WOW, wenn das funktioniert, bin ich fasziniert.  Worauf ich allerdings wirklich hinaus möchte, ist, dass auch darin nur beschrieben wird, was ICH selbst tun kann um motivierter zu sein.

Wenn du mehr über dieses Buch und meinen Erfahrungen dazu wissen möchtest, kannst du mir das gerne in einem Kommentar wissen lassen.

Die Darmbakterien sind Schuld

Ich habe schwere Knochen! Ich esse ja gar nicht so viel. Ich bin Dick weil meine Oma immer so gut kocht. Ich bewege mich ausreichend! Ich habe keine Zeit zu kochen. Ich habe Stress. Mit irgendwas muss ich mich doch belohnen dürfen.

aber …

…morgen beginne ich mit einer Diät, wirklich!

Wir, und damit meine ich mich und meine dicken Leidensgenossen, lieben es Ausreden für unser falsches Essverhalten zu finden. Denn hat man einen Grund gefunden, weshalb man ja selbst nicht Schuld ist, kann mit gutem Gewissen ein zweites Stück Torte gegessen werden. Irgendwann kommt jedoch jene Phase in der ein Blick in den Spiegel oder in die Selfiekamera reicht um in ein negatives Gefühlschaos zu verfallen. Dann werden all die Ausreden sichtbar und man fällt in eine traurige oder gar aggressive Stimmung.

Aber an all diejenigen die genau das so wie ich schon oft durchlebten. Für euch habe ich  da etwas entdeckt, mit dem ihr euch bedingt eine Ausrede erschaffen könnt.

Meine Darmbakterien machen mich dick.

Jeder der sich ein Wenig mit Humanmedizin beschäftigt, weiß unsere Darmbakterien sind wichtig. Und jeder der dies nicht weiß, hat es wahrscheinlich spätestens bei seiner ersten Antibiotikatherapie gemerkt. Denn Antibioktika zerstören unsere Darmflora ( = Konvolut aus all unseren Darmbaktreien) und man verbringt mehr Zeit als gewollt auf der Toilette.

Was machen Darmbakterien? Sie spalten die Nährstoffe unsrere Nahrung auf und ordnen sie der jeweiligen Funktionen zu. Die einen werden ausgeschieden, die anderen liefern Energie und der Rest wird zu Fett umgewandelt. Nun ja, diese Erkenntnis ist nicht unbedingt neu, doch bis vor wenigen Jahren, waren die kleinen Lebenwesen unseres Darm keine Forschung wert. Doch seit dem die Zahl der an  Adipositas erkrankten Leuten(=Fettsucht) prozentual stetig steigt, waren auch die Forschungsinstitute interessiert.

So wurde herausgefunden das die Darmflora bei übergewichtigen Menschen anders aussieht als die der Normalgewichtigen. Die Bakteiren der Dicken neigen dazu, bis zu 300 Kalorien mehr zu speichern, also in Fett umzuwandeln. Und das täglich. Das würde dann Rund 16 Kilogramm im Jahr an mehr Fett bedeuten. Also sind wir wieder an dem selben Punkt angelangt: Wir können ja alle nichts dafür!

Leider stimmt das so nicht. Denn das unsere Darmflora so verändet ist, das haben wir selbst zu verantworten. Man wird also nicht mit diesen veränderten Darmbakterien geboren. Obwohl Übergewicht und Genetik defnitiv zusammenhängen! Aber dazu ein anderes mal.

Baktreien sind Lebewesen, ein Bisschen wie unsere Zellen aus denen unser gesamter Körper besteht. Und wie eben unsere Zellen, müssen auch die sich teilen. Und genau dabei passiert die Veränderung. Isst man über einen langen Zeitraum Nahrung, die uns nicht gut tut, verändern sich unsere Darmbakterien zum negativen. Ernährt man sich jedoch irgendwann wieder über einen langen Zeitraum gesund, so können diese sich wieder zu den besseren Bakterien umwandeln.

Résumé davon: Um gesunde Ernährung kommt man nicht herum.

 

„Unsere wahre Aufgabe ist es glücklich zu sein.! – Dalai Lama

Buchempfehlung: Schlank mit Darm: Mit der richtigen Darmflora zum Wunschgewicht. Autor: Michaela Axt-Gadermann

https://www.amazon.de/Schlank-mit-Darm-richtigen-Wunschgewicht/dp/3517093653/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1483453861&sr=8-1&keywords=schlank+mit+darm

 

 

 

 

Abnehmen ohne Plan

1.1.2017, das Datum, an dem ich meinen Jahresvorsatz verwirklichen sollte. Da aber heute Sonntag ist, ich müde bin und noch viel mehr Ausreden habe, beginne ich morgen damit.

Also ich hoffe es eben. Ich hoffe ab morgen meinen Lebensstil umzukrempeln. Von sehr ungesund und meist bequem, auf ein wenig gesünder eben.

Ich habe schon unzählige Diäten, Lebensstiländerungen (welche im Endeffekt auch nur Diäten sind) und Ernährungsprogramme hinter mir. Alle waren erfolgreich. Die meisten aber nur kurz und nur eine brachte mich wirklich an mein Ziel . Ein gesunder BMI.  Das waren die einzigen 2 Jahre, ab meinem 10. Lebensjahr in denen ich Normalgewichtig war.

2 Jahre in denen vieles anders war.

Und so ähnlich habe ich vor  meinen Wunsch wieder zu realisieren. Wenn auch, dass ein weiter Weg sein wird.

Das bedeutet, auf mein Inneres zu hören. Dinge essen, bei denen ich das Gefühl habe diese tun MEINEM Körper gut. Nahrungsmittel welche ich gut vertrage rauszufinden und mit wie viel Menge an  Essen komme ich locker durch den Tag. Das mag jetzt noch  sehr wirr klingen. Ist es auch. Aber keine Angst, ich halte dich am laufenden.

Zitat: „Alle wollen die Welt verändern, aber keiner sich selbst.“ – Unbekannt

Winterlein und die überflüssigen Kilos

Ich, eine junge Frau welche ihr Lebenlang mit der übertriebenen Freude an Essen konfrontiert war, startet nun zu Jahresbeginn einen Blog.  Worüber? Ja genau darüber!

Das Thema der Fettsucht ist komplexer als viele schlanke Menschen vermuten lässt. Die Rechnung: „einfach weniger Essen und mehr Bewegung.“ – geht leider häufig nicht auf. Aber warum ist das so? Gibt es einen Ausweg ? Ist der Begriff FettSUCHT übertrieben? Wieso haben es die einen und die anderen nicht?

All das sind Fragen welche ich mir schon lange stelle. Vor wenigen Jahren habe ich eine Diplomarbeit, genau darüber verfasst.

Und dann? Dann wurde ich dicker denn je. Also allein mein Wissen darüber macht mich leider nicht diszipliniert und schlank.

Jetzt muss ich einen Schlussstrich ziehen und meine überschüssigen Pfunde los werden. Nicht etwa wegen ästhetischen oder gar seelischen Gründen, nein, sondern meiner Gesundheit zu Liebe.

Ich möchte dich auf meinen Weg des Gewichtsverlustes mitnehmen. Und versuchen selbst zu verstehen wieso ich unter diesem Essverlangen  leide und viele andere nicht.

Und los geht’s.

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